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ARD-Sendung 'Vorsicht Verbraucherfalle'

Siegeldschungel im Fairen Handel

Am 06. Juni prüfte das ARD-Magazin „Vorsicht Verbraucherfalle!“ verschiedene Siegel aus dem Fairhandels-Bereich. Dabei wurde vor allem Kritik am Mengenausgleich und geringen Prozentanteilen von fair gehandelten Waren in sogenannten Mischprodukten geübt. Diese Kritik betrifft EL PUENTE nicht. EL PUENTE akzeptiert keinen Mengenausgleich und hält sich an die selbstgesetzte Maßgabe von einem Fairhandels-Mindestanteil von 50% in Mischprodukten.

Siegelvielfalt im Fairen Handel
Die Vielfalt von Labeln, die sich den Fairen Handel auf die Fahnen schreiben, ist groß. Für die Verbraucher ist es schwierig, die Übersicht zu behalten. Problematisch ist vor allem, dass der Begriff „fair“ nicht geschützt ist und damit keine gesetzlichen Mindestanforderungen definiert sind. Darum haben die Redakteure der ARD-Sendung „Vorsicht Verbraucherfalle!“ den Test gemacht und ausgewählte Kennzeichnungen genauer betrachtet. Der Fokus lag dabei auf dem Fairtrade-Siegel. Das Logo von EL PUENTE wird im Bericht kurz im Kontext der „Siegelvielfalt“ gezeigt. Wir finden wichtig, Verbraucher auf die Unterschiede hinzuweisen.
Als Wegweiser dienen die Empfehlungen des Forum Fairer Handel:
https://www.forum-fairer-handel.de/fairer-handel/faire-produkte-erkennen/

Kritik am Mengenausgleich
Fairtrade als wohl bekanntestes Siegel wurde für den sogenannten Mengenausgleich kritisiert. Dieser legt fest, dass bei der Verarbeitung bzw. Abfüllung des Produktes, fair gehandelte mit konventioneller Ware vermischt werden darf. Damit ist die fair gehandelte Ware physisch nicht unbedingt in dem gesiegelten Verkaufsprodukt enthalten. EL PUENTE verzichtet vollständig auf den Mengenausgleich, auch wenn dieses vermehrt Arbeit bedeutet, wie die getrennte Lagerung und Verarbeitung der Rohstoffe.

Anteil an fair gehandelten Zutaten in Mischprodukten
Zudem wurde der geringe Anteil an fair gehandelten Rohstoffen in sogenannten Mischprodukten, also Produkten mit mehreren Zutaten wie zum Beispiel Schokolade, kritisiert. Das Fairtrade-Siegel akzeptiert einen Mindestanteil von 20%. EL PUENTE hat sich selbst den Mindestanteil von 50% gesetzt, der in den meisten Fällten deutlich überschritten, in wenigen und begründeten Ausnahmen geringfügig unterschritten wird.

Berechnung des Fairhandels-Anteils
Zudem wurde im ARD-Bericht die Rechenmethodik bei der Ermittlung des Fairhandels-Anteils kritisiert. Nach Fairtrade-Standards dürfen Bestandteile wie Wasser oder Milch bei der Berechnung des Fairhandels-Anteils ausgeklammert werden. Auch EL PUENTE verfolgt diese Rechenpraxis. Dafür haben wir uns bereits vor vielen Jahren entschieden, um die Produzenten bestimmter Rohstoffe nicht zu benachteiligen. Diese Problematik bezieht sich in erster Linie auf Getränke.

ColaEin Beispiel: Bei der Herstellung von Getränken, wie der EL PUENTE Cola, ist es nicht möglich, fair gehandeltes Wasser zu beziehen. Hier ist Rohrzucker aus Costa Rica die zentrale, fair gehandelte Zutat. Bei der Einberechnung der Zutat "Wasser" wäre der Fairhandels-Anteil des Produkts dramatisch niedrig. Eine Möglichkeit zur Erhöhung des Anteils fairer Zutaten im Produkt gibt es nicht. Denn das Wasser ist nötig, um das Getränk herzustellen. Wir dürften nach eigener Maßgabe die Cola mit einem niedrigen Fairhandels-Anteil nicht verkaufen. Da wir aber die Produzenten von Zucker nicht benachteiligen möchten, wenden wir als Ausnahme bei Getränken diese Rechenweise an.

Stand Juni 2016

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