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EL PUENTE - Fair Trade
 

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Grillsaucen aus Südafrika

sa1 Grillsaucen

Die würzig-scharfen Saucen von EL PUENTE bringen auf jede Grillparty den richtigen Pepp! Die Saucen gibt es in sechs Geschmackrichtungen und verschiedenen Schärfen, vom würzigen Chermoula bis zum feurigen Peri Peri! Wer es lieber ganz mild mag, probiert unsere südafrikanische Tapenade mit Tomaten und Paprika, die herrlich zu gegrilltem Gemüse passt! Unser Partnerprojekt Turqle Trading arbeitet in Südafrika mit lokalen Produzentengruppen zusammen und schafft durch den Fairen Handel Zukunftsperspektiven.

Unser Partner Turqle Trading

Die Saucen und Tapenaden werden in kleinen Betrieben in Kapstadt und Umgebung hergestellt. Die Organisation Turqle Trading wurde 1996 gegründet, um hier Arbeitsplätze in der Produktion zu schaffen. Die langfristige Vision war schon damals klar: Nicht nur Rohstoffproduzenten sollten vom Fairen Handel profitieren. Auch Wertschöpfung, Produktentwicklung und Vernetzung der Produzenten müssen im Fairen Handel gezielt gestärkt werden.
In der Praxis ist dies bei Turqle Trading heute schon in vielen Bereichen gelungen. Wenn möglich, werden für die Produkte sogar Zutaten von lokalen Produzentengruppen verwendet. Teils stammen diese aus Fairem Handel und aus eigener Produktion, zum Beispiel der Großteil der Paprika, ein Teil der Tomaten, das Salz und frisches Basilikum.

Südafrikanische Spezialitäten

Der Fokus der Produkte liegt auf der Entwicklung und Herstellung besonderer Rezepturen. Denn die südafrikanische Küche ist geprägt von einem internationalen Mix der Kulturen, der sich in ihnen wiederfindet. Für die Produzentengruppen ist es notwendig, eine Reihe von Zutaten hinzuzukaufen, die es noch gar nicht im Fairen Handel oder aus eigener Produktion gibt. Und manche Zutaten der südafrikanischen Fusion-Küche wachsen einfach nicht im Land am Kap, sondern nur auf anderen Kontinenten. Den Pfeffer bezieht Turqle Trading daher zum Beispiel Fairtrade-zertifiziert aus Indien. Die Senfsaat kommt immer von einem festen Lieferanten in Kanada.

Fairhandels-Anteile bei Südprodukten

Häufig werden wir von unseren Kunden gefragt, warum wir bei den südafrikanischen Spezialitäten keine Fairhandels-Anteile in den Zutaten kennzeichnen. Denn unsere klare Maßgabe lautet grundsätzlich: Mindestens 50% eines Mischproduktes muss aus fairen Rohstoffen bestehen. Fair gehandelte Bestandteile werden in den EL PUENTE-Zutatenlisten gekennzeichnet. Diese Maßgabe wenden wir auf Produkte, die in Europa hergestellt werden, durchgehend an. Bei den Südprodukten ist dies anders. Einen der Gründe hierfür erklärt Turqle-Trading-Gründerin Rain Morgan an einem Beispiel: „Einen Teil der Zutaten können die lokalen Produzentengruppen bereits liefern“, berichtet sie uns beim Besuch in Südafrika. „Die Verwendung lokaler Rohstoffe sehen wir grundsätzlich sehr positiv. Allerdings birgt dies immer auch ein Risiko. Man weiß nie, wie die Ernte wird. Es kann immer sein, dass am Ende das Wetter nicht mitspielt und die Erträge nicht so üppig ausfallen, wie erwartet.“ Aus diesem Grund und wegen der besonderen Rezepturen, die eine Mischung von Zutaten aus vielen Ländern erfordern, ist eine 100%ig faire Wertschöpfungskette für die südafrikanischen Produzenten bisher keine Alternative.

Vielen unserer Projektpartner für verarbeitete Lebensmittel geht es genauso. Daher verzichtet EL PUENTE bei Produkten, die von unseren Partnern im Globalen Süden hergestellt werden, in der Regel auf eine Kennzeichnung des Fairhandelsanteils. Im Fokus stehen bei diesen Produkten für uns die Entwicklungsperspektiven der Menschen, die bei der Herstellung arbeiten und die individuellen Möglichkeiten unserer Partner, faire Rohstoffe in die Produktion einzubinden!

Perspektiven in Südafrika

Etwa 500 feste Arbeitsplätze wurden bereits in den kleinen Betrieben geschaffen, mit denen Turqle Trading zusammenarbeitet. Doch feste Arbeitsplätze allein reichen für die südafrikanische Fairhandels-Organisation nicht aus. Zur weiteren Unterstützung der Produzentengruppen wurde der "Fair Trade Fonds" eingerichtet. EL PUENTE zahlt bei jeder Bestellung 2,5% des Preises zusätzlich in diesen Fonds ein. Mit den Geldern werden Schulgebühren für die Kinder der Produzenten bezahlt und es sind Trainings und individuelle Förderungen für einzelne Mitarbeiter möglich.
Und auch die lokale Perspektive für den Verkauf der Produkte entwickelt sich positiv: Mit den fair produzierten Produkten beliefert das Team von Turqle Trading nicht nur Weltläden in Europa, sondern auch immer mehr südafrikanische Geschäfte. Denn der Faire Handel wird auch in Südafrika langsam bekannter und findet immer mehr Unterstützer!     

Weitere Infos über die Arbeit und Herausforderungen unseres Partners Turqle Trading in Südafrika gibt es im Reisebericht "Spezialitäten vom Kap. Ein Projektpartnerbesuch in Südafrika", erschienen in EL PUENTE informiert, Dezember 2014.

Zugehörige Dokumente:

Spezialitäten vom Kap: Reisebericht Turqle Trading

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