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EL PUENTE - Fair Trade
 

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Kaffee aus Papua-Neuguinea

Papua-Neuguinea: Farmerinnen bei der Trocknung der Kaffeebohnen

Per Hand gepflückt, zu Fuß transportiert und fair gehandelt

Die Reise zur Kooperative Unen Choit in Papua-Neuguinea hielt unerwartete Situationen für El Puente Geschäftsführer Stefan Bockemühl und unseren neuen Einkäufer Felix Gies bereit: Von stundenlangen Klettertouren durch die dicht bewachsenen Berge Papuas, über Tänze und Besprechungen bis tief in die Nacht bis hin zu Erzählungen über tagelange Wanderungen mit dem Kaffeesack. Ihre weite Reise wurde belohnt: Mit richtig gutem aromatischem Bio-Kaffee.

Unen Choit

Das Ziel: Mit eigener Kraft ankommen
Die Kaffeeanbaugebiete im Hochland der nordwestlichen Küste Papua-Neuguineas, sind nur schwer zu erreichen – die letzte Strecke führt Besucher bergauf, bergab über fünf Stunden durch dichtes Grün. Erschöpft aber auch ein bisschen stolz erreichten Stefan und Felix den Ort Wawet, Ursprung und Zentrum der Kaffeekooperative Unen Choit. Manche Besucher müssten auch getragen werden, berichteten die Begleiter. 

Leben vom eigenen Anbau
27 Kleinbauerngruppen sind in der Kooperative organisiert. In Wawet leben etwa 600 Menschen, die sich problemlos von dem ernähren können, was sie vor Ort anbauen. Geld für Kleidung, Gesundheitsversorgung, die Schulbildung sowie einzelne Lebensmittel wie Öl und Salz, erhalten die Mitglieder der Kooperative durch den Verkauf des Bio-Kaffees.

Gelebte Basisdemokratie
Bei den Versammlungen der Kooperative gibt es eine lebhafte Diskussionskultur, bei der sich viele Teilnehmende einbringen. Ein denkbar spannendes Setting: Alle 600 Dorfbewohner wollten hören, was Stefan und der Bürgermeister sich zur Begrüßung zu sagen hatten. Anschließend wurden die Inhalte dieses kurzen Gesprächs bis in die Nacht diskutiert.

Herausforderungen: Trinkwasser- und Gesundheitsversorgung
Die Infrastruktur ist in der Region um Wawet sehr schlecht: In der Trockenzeit gibt es für die Dorfbewohner keinen direkten Zugang zu sauberem Trinkwasser. Etwa zwei Stunden müssen die Dorfbewohner bis zur nächstgelegenen Schlucht laufen, um Wasser zu holen. Die Gesundheitsversorgung ist ebenfalls kritisch, denn das nächste Krankenhaus liegt fünf Stunden Fußmarsch entfernt. Die El Puente Fairhandels-Prämie wird dafür eingesetzt, ein neues Gesundheitszentrum zu bauen, um die Arbeit des einzigen Arztes im Ort zu erleichtern. Die Verantwortlichen von Unen Choit und die Dorfgemeinschaft haben klare Vorstellungen davon, wie ihnen der Faire Handel bei Projekten im Dorf helfen kann.

Neue Gesundheitsstation für Unen Choit

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