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08.06.2006 - Update von PEKERTI - Erdbeben in Indonesien
SPENDENKONTO PEKERTI BCA KCP PEGAMBIRAN 631.011.2222 PT PEKERTI NUSANTARA SWIFT NO.: CENAIDJA Bisher melden die Behörden fast 6000 Todesopfer und unzählige Verletzte und Vermisste. Die Krankenhäuser und ambulanten Notfallstationen sind völlig überlastet. In Yogjakarta sind über 13.000 Häuser zerstört worden und mindestens 22.000 Häuser haben erhebliche Schäden erlitten und sind derzeit ohne Strom-, Wasser- und Telefonversorgung. In den Bezirken Bantul und Klaten befinden sich die Kunsthandwerkszentren Yogjakartas. Hier hat das Erdbeben die meisten Todesopfer gefordert, beide Distrikte sind Katastrophengebiete. Aufgrund der kontinuierlichen Nachbeben können viele Menschen noch immer nicht in ihre Häuser zurückkehren. Diese andauernden Erschütterungen lassen Wissenschaftler befürchten, dass ein erneuter Tsunami entstehen könnte. Derartige Bekanntmachungen bewirken, dass sich die Bevölkerung an der Küste nicht mehr sicher fühlt und sich in höhere Regionen des Mount Merapi in vermeintliche Sicherheit bringen will. Dieser zeigt jedoch seit bereits über 3 Monaten erhöhte Aktivitäten und ein baldiger Ausbruch steht zu befürchten. Die Menschen dieser Region sind so seit Wochen konstanter Todesangst ausgesetzt und nun am Ende ihrer Kräfte. 20 Produzentengruppen von Pekerti haben ihren Sitz in Yogjakarta. Zusammen sind dies etwa 200 Familien. Viele haben Angehörige und Eigentum verloren, ihre Häuser sind eingestürzt. Glücklicherweise ist bisher kein Mitglied der Organisation ums Leben gekommen. Dennoch befinden sich die Menschen noch in einem Schockzustand. Nicht wenige werden ein Trauma davontragen. Die Bevölkerung hilft sich so gut es geht selbst. Notfall-Camps und Küchen sind aufgebaut worden, 7 Tage nach dem Unglück war immer noch keine Hilfe seitens der Regierung angekommen. Plünderungen sind an der Tagesordnung. Die Produktion ist derzeit völlig stillgelegt. Nicht nur viele Werkstätten sondern auch die Werkzeuge selbst sind zum großen Teil verloren oder zerstört. Die Angestellten Pekertis besuchen zusammen mit einigen Produzenten die betroffenen Mitglieder der Organisation, um sich gegenseitig zu helfen und moralische Unterstützung zu geben. Am schwersten sind diejenigen getroffen, die keinerlei Erspartes haben. Am Wichtigsten ist es nun, die Unterbringung der Produzenten sicherzustellen. Sobald ein Mensch wieder ein Zuhause hat, wird er auch wieder in der Lage sein, in die Zukunft zu blicken und zu seinen täglichen Aktivitäten zurückzukehren. Pekerti hat sowohl einen Notfallfonds eingerichtet, sowie eine Soforthilfe von 50 Millionen Rupien für die Renovierung der Häuser zur Verfügung gestellt. Außerdem haben die Produzenten die Möglichkeit, Kleinkredite ohne Zinsen im Gesamtwert von 100 Millionen Rupien zu erhalten. Trotzdem ist dieser Fonds noch nicht ausreichend, um alles abzudecken. Aus diesem Grunde hofft Pekerti auf Spenden zur Renovierung der Häuser und zur Wiederbeschaffung von Werkzeugen, damit die Produzenten so bald wie möglich wieder an die Arbeit gehen können. Vielen Dank für Ihre Hilfe, Imam Pituduh Pekerti Director


