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19.10.2010 - Ergänzt: Produzentenreise Faire Woche
Die diesjährige Faire Woche, die ja bekanntlich 14 Tage dauert, hat sich für EL PUENTE zu einem kleinen Marathon entwickelt. Eingeladen haben wir Jim Kenyanya, den Geschäftsführer des Selbsthilfeprojektes Smolart aus Kenia. Begleitet von Walter König (EL PUENTE) ist Jim Kenyanya insgesamt drei Wochen lang quer durch die Republik gereist, um Weltläden, Schulen und öffentliche Veranstaltungen zu besuchen.
38 Städte, 38 Weltläden und 38 Vorträge mit über 850 Zuhörern sind die stolzen Zahlen seiner Tournee! Schon vor Beginn der Fairen Woche war Jim Kenyanya in Niedersachsen und Schleswig-Holstein unterwegs, um anschließend in Berlin an der offiziellen Eröffnungsfeier im Hotel Adlon teilzunehmen. Der Großteil der in den folgenden zwei Wochen besuchten Weltläden lag in diesem Jahr in den neuen Bundesländern, worüber wir uns sehr gefreut haben!
Jim Kenyanya hat in seinen Vorträgen das Selbsthilfeprojekt Smolart vorgestellt und den Gästen vom Einfluss des Fairen Handels auf das Leben der Mitglieder sowie auf die Dorfgemeinschaft berichtet. Neben bereits umgesetzten Verbesserungen in der Weiterverarbeitung des Specksteins, Gesundheitsprogrammen und Umweltschutzprojekten, ist nun der Bau und die Einrichtung einer allgemeinen Dorfbibliothek geplant, die für alle zugänglich sein soll. Hierfür hat EL PUENTE während der Fairen Woche englischsprachige Bücherspenden entgegengenommen. Der Berg der Bücherkartons wächst beständig, so dass wir Smolart nun einen guten Grundstock für die Bibliothek zur Verfügung stellen können!
Mit einem schriftlichen Rückblick auf seine Reise hat sich Jim nach Rückkunft in Kenia bei uns bedankt, insbesondere für die Möglichkeit, Kunsthandwerk im Fairen Handel bewerben zu können. Auch viele der besuchten Weltläden haben den Schwerpunkt auf Kunsthandwerk, den EL PUENTE in den vergangenen Jahren während der Fairen Woche gelegt hat, deutlich begrüßt! Jim schreibt, dass er sich freuen würde, wenn es ihm mit seinen Vorträgen gelungen wäre, viele junge Menschen für den Fairen Handel zu begeistern, und auch aufzuzeigen, wie sehr der Faire Handel Einfluss auf den Alltag der Produzenten nimmt.


