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Produktinformation zu "Ayurvedatee aus Nepal - ne0"
Projektpartner
Kanjangunga Cooperative, Nepal
ne0
Ayurveda Kräutertee im Beutel
Zutaten Rosenblüten, Süßholzwurzel, Zuckergras, Malven, Weidekräuter, Basilikum, Edelkastanie, Sandelholz, Gewürze
Ayurvedamrit Vata
Zutaten
Rosenblüten, Langer Pfeffer, Gelbwurzel, Kardamom, Nelken, Zimt, Zuckergras, Malven, Himalayazeder
Ayurvedamrit Pitta
Zutaten
Süßholz, Pfeffer, Gelbwurzel, Sandelholz, Edelkastanie, Majoran, Weidekräuter, Basilikum
Ayurvedamrit Kapha
Zutaten
Süßholzwurzel, Langer Pfeffer, Gelbwurzel, grüner und schwarzer Kardamom, Koriander, Kreuzkümmel, Muskatnuss, Gewürznelken, Weißer Pfeffer, Zimtblätter
Ayurveda Kräutertee
Zutaten Rosenblüten, Süßholz, Langer Pfeffer, Gelbwurzel, Kardamom, Koriander, Kreuzkümmel, Muskat, Nelken, weißer Pfeffer, Zimt, Zimtblätter, Edelkastanie, Himalayazeder, Majoran, Malve, Sandelholz, Weidekräuter, Zuckergras, Basilikum
Allergiker-Hinweis: gf, ef, hf, mf, nf, v
Ayurveda - auch Wissenschaft vom Leben genannt - gilt als älteste spirituelle Lehre der Welt, sie entstand vor 3500 Jahre in Indien. «Ayus» bedeutet Zusammenhalt, «Veda» Wissen oder Wissenschaft. Grundgedanke bei dieser Heilkunst ist es, Körper, Geist und Seele mit sich und mit der Umwelt in einem stabilen Gleichgewicht zu halten, denn Krankheit oder Unwohlbefinden wird erst ausgelöst, wenn diese Harmonie gestört ist. Um diese Harmonisierung zu erreichen, werden unter anderem verschiedene Tees angewendet. Kräuter und Gewürze für unseren Tee werden überwiegend in Wildsammlung zusammengetragen.
Zubereitung
Ayurvedische Tees sind eine koffeinfreie Alternative zu Kaffee und Schwarztee und damit auch für Kinder geeignet. Damit die natürliche Schärfe der Gewürze gemildert wird, sollte man die Mischungen als Kindergetränk in Milch statt in Wasser aufkochen, oder den abgekühlten Tee mit Fruchtsaft mischen. Ayurvedische Tees schmecken ungesüßt oder gesüßt, heiß oder kalt. Viele der Kräutermischungen benötigen eine ziemlich lange Ziehzeit, um ihre wertvollen Bestandteile an den Aufguss abzugeben. Oftmals empfiehlt sich auch ein leichtes Köcheln den Suds (etwa 15-20 Minuten) – allerdings hat man dann ein fast sirupartiges Gebräu, das man unbedingt mit Milch, Honig oder klarem Wasser verdünnt sollte.
Weitere Informationen zu den ausgewiesenen Inhaltsstoffen
Rose
Verwendet werden die Blütenblätter. Sie riechen und schmecken blüten- bis parfumartig, süßlich und sehr angenehm. Die Rose ist als duftende Gartenpflanze allgemein bekannt und beliebt, sie hat jedoch auch ihre kulinarischen Anwendungen.
Süßholz
Die Pflanze gehört zu den Schmetterlingsblütengewächsen, verwendet wird die Wurzel. Das Aroma erinnert an Anis oder Fenchel, ist aber noch intensiver. Der Geschmack ist stark süß und erwärmend. Süßholz stammt ursprünglich aus China, dort und auch in Indien wird sie traditionell als Heilpflanze verwendet. Die Wurzelrinde enthält 4% Glycyrrhizin, eine Substanz die etwa fünfzigmal süßer ist als Rohrzucker. Glycyrrhizin wird zu Lakritze verarbeitet oder als Heilmittel für Bronchitis genutzt. Süßholz findet sich oft in Teemischungen.
Langer Pfeffer
Langer Pfeffer (Piper longum) gehört zu der Familie der Pfeffergewächse. Verwendet werden die winzigen, getrockneten Beeren, die mit ihren Fruchtstielen und der Spindel zu einer einzigen stangenartigen Struktur verwachsen sind. Heutzutage ist Langer Pfeffer in Europa fast unbekannt und mitunter schwer zu bekommen. In Asien und Nord- und Ostafrika ist Langer Pfeffer ein häufiger Bestandteil in verschiedenen Gewürzmischungen.
Gelbwurzel
Auch Kurkuma genannt, ist der Wurzelstock einer in Südasien heimischen Pflanze aus der Ingwerfamilie. Das Pulver wird aus den Seitentrieben der Wurzel gewonnen. Diese werden nach dem Kochen geschält, in der Sonne getrocknet und anschließend gemahlen. Kurkuma färbt Speisen intensiv gelb und hat bei geringer Dosierung wenig Eigengeschmack. Bei stärkerer Dosierung entwickelt sich ein ingwerähnlicher, etwas bitterer und scharfer Geschmack.
Kardamom
Verwendet werden die Samen. Kardamom riecht und schmeckt süß und aromatisch, sehr angenehm. Kardamom gehört zu den ältesten Gewürzen und ist heutzutage in Sri Lanka, Indien und im Iran sehr beliebt.
Koriander
Verwendet werden die Früchte, die frischen Blätter und nur in Thailand die Wurzel. Früchte und Blätter besitzen völlig verschiedene Aromen und können einander daher nicht ersetzen. Die Früchte riechen und schmecken warm, nussig und würzig, Korianderkraut hat ein sehr starkes Aroma. Korianderfrüchte sind ein wesentlicher Bestandteil des Currypulvers und verschiedener wichtiger indischer Gewürzmischungen.
Kreuzkümmel
Verwendet werden die Früchte, oft Samen genannt. Kreuzkümmel schmeckt und riecht stark aromatisch. Das charakteristische Aroma ändert sich beim Braten und Rösten.
Muskatnuss
Die Muskatnuss ist keine Nuss, sondern der innere Kern einer pfirsichartigen Frucht. Die Muskatblüte ist ein dünnes, ledriges Gewebe zwischen dem Kern und dem Fruchtfleisch. Muskatblüte ist bei der Ernte leuchtend rot oder purpurn gefärbt, nimmt aber nach dem Trocknen eine dumpfere, bernsteingelbe Färbung an. Beide Gewürze haben einen aromatischen, harzigen und warmen Geschmack. Der Muskatblüte sagt man meist ein etwas feineres Aroma nach, aber der Unterschied ist nicht besonders groß.
Gewürznelke
Verwendet werden die Blütenknospen. Sie haben einen intensiven, stark aromatischen und süßen Geruch und schmecken stark und brennend.
Pfeffer
Verwendet werden die getrockneten Früchte. Pfeffer riecht und schmeckt beißend scharf, warm und aromatisch. Weißer Pfeffer ist am schärfsten, grüner am wenigsten scharf – dafür sind grüner und schwarzer Pfeffer aromatischer als weißer Pfeffer. Pfeffer ist unter den Gewürzen darin einmalig, dass seine Früchte in vier verschiedenen Farben gehandelt werden: Je nach Behandlung ergeben sich schwarze, weiße, grüne und rote Pfefferkörner.
Ceylonischer Zimt
(auch Zimt, Echter Zimt, Ceylon-Zimt): Verwendet wird die Rinde junger Zweige. Zimt riecht und schmeckt stark aromatisch, süß, angenehm, warm und kaum bitter. Die Küchen Sri Lankas und Indiens verwenden ihn in großem Umfang.
Himalayazeder
Es handelt sich um ein winterhartes Kiefergewächs, welches im westlichen Himalayagebiet beheimatet ist und dort über 60 m hoch werden kann.
Malve
Sie gehört zur Familie der Malvengewächse, die an Äckern, Wegrändern, sonnigen Hängen oder Mauern wächst. Eine Größe von 1,20 m kann erreicht werden. Der wertgebende Inhaltsstoff sind die Schleimstoffe, die gut bei Entzündungen im Mundraum, Heiserkeit, Husten und entzündeten Magen- und Darmschleimhäuten sind.
Sandelholz
Sandelholz ist das aromatische riechende Kernholz des Weißen Sandelbaums (Santalum album). Es wird für nicht nur Parfüms, Räucherstoffe und Kosmetika verwendet, sondern auch traditionell in der indischen und nepalesischen Küche. In der ayurvedischen Medizin gilt es vor allem als Heilmittel bei Infektionen der Luft- und Harnwege. In Tees wird es vorwiegend als geschmacksgebende Zutat verwendet.


