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Produktinformation zu "Zimt - sl1"
Projektpartner
PODIE, Sri Lanka
sl1, kbA
Inhalt
Zimt, gemahlen, kontrolliert biologischer Anbau
Zimtstangen, ganz, Kontrolliert biologischer Anbau
Allergiker-Hinweis: gf, ef, hf, mf, nf, v
Weitere Informationen zu den ausgewiesenen Inhaltsstoffen
Herkunft
Ceylonischer Zimt stammt von der Insel Sri Lanka, die bis 1972 Ceylon genannt wurde. Sie liegt südöstlich von Indien. Er kommt im Südwesten Indiens und in der Tenasserim Hills in Burma wild vor. Ceylonischer Zimt wird auch Echter Zimt oder Ceylon-Zimt genannt. Anfang des 16. Jahrhunderts brachten die Portugiesen ihn nach Europa. Er wird inzwischen auch außerhalb Sri Lankas angebaut, beispielsweise in Malaysia und Madagaskar. Neben dem Ceylon-Zimt gibt es noch eine weitere Sorte, den China- oder Kassia-Zimt, der etwas schärfer und nicht ganz so süß schmeckt.
Pflanze
Ceylonzimt (Cinnamomum ceylanicum) gehört zur Familie der Lorbeergewächse. Bei dem Gewürz handelt es sich um die innere Rinde des immergrünen Zimtbaumes, der auf Sri Lanka als Strauch kultiviert wird, wild aber bis zu 20 m hoch wächst. Er hat lederartige Blätter und gelbe Blüten. Um den Zimt zu gewinnen, wird die äußere, korkige Rinde von jungen Zweigen entfernt und dann die innere Rinde abgeschabt. Sie lässt sich zu den uns bekannten Zimtstangen aufrollen, oder wird zu Pulver zerkleinert.
Aroma
Im Gegensatz zu den chinesischen Sorten, welche herber und etwas bitterer sind, ist Ceylon-Zimt hoch aromatisch, fein und etwas süßlich im Geschmack.
Verwendung
Zimt ist vielseitig. Er eignet sich für unsere Süßspeisen ebenso wie für scharfe Rindercurries aus Sri Lanka oder die feinwürzigen Reisgerichte Nordindiens. Man sollte das Pulver nicht zu lange mitkochen, da es sonst leicht bitter wird. Zimt wird auch viel zum Aromatisieren von Tee eingesetzt und ist in etlichen Gewürzmischungen enthalten. Er ist in all jenen Ländern beliebt, in denen man persischen oder arabischen Einfluss spürt.
Tipp
In Indien verwendet man Zimt meist ungemahlen: Die Rindenstücke werden in heißem Öl gebraten, bis sie sich entrollen, was wichtig ist, um den Geschmack freizusetzen. Dann setzt man die Temperatur rasch herab, indem man mit anderen Zutaten wie Tomaten, Zwiebel oder Joghurt ablöscht.


