Adivasi Tee Projekt
Adivasi Schwarztee im Baumwollbeutel
Das Adivasi-Tee-Projekt ...
... unterstützt als Partner von ACCORD und AMS die Adivasi durch den Vertrieb von fair gehandeltem Tee und Spenden, Bildungsarbeit sowie Begegnungsreisen in Deutschland. Das ATP wird gefördert vom Evangelischen Entwicklungsdienst und der Evangelischen StudentInnengemeinde in Deutschland. www.adivasi-tee-projekt.org
EL PUENTE
Dieses Produkt stammt wie alle Produkte von EL PUENTE aus partnerschaftlichem Handel. EL PUENTE fördert Kleinbetriebe und Genossenschaften in Entwicklungsländern durch die Vorfinanzierung ihrer Lieferungen, langfristige Zusammenarbeit und Zahlung von Preisaufschlägen für Gemeinschaftsaufgaben. EL PUENTE setzt sich in der Öffentlichkeitsarbeit für einen gerechten Welthandel und eine selbstbestimmte Entwicklung in den Partnerländern ein.
Die Schülerfirma Chameleon ...
... unterstützt unter dem Motto 'We change the world' die Adivasi in Südindien durch den Vertrieb von fair gehandeltem Tee und durch Aktionen. www.tee-link.de
'Equali-Tea' ...
... wird auf der Teeplantage der indischen Selbsthilfeorganisation ACCORD in Südindien produziert. ACCORD arbeitet mit der Interessenvertretung der Adivasi (UreinwohnerInnen) AMS für die Verbesserung der Lebensbedingungen der Indigenen. Mit Gewinnen aus der gemeinschaftlichen Teeplantage werden Schule, Krankenhaus, Dorfgesundheitsprogramme und Häuserbau gefördert. Weitere Informationen erhalten Sie beim Adivasi-Tee-Projekt (ATP):
www.adivasi-tee-projekt.org
info@adivasi-tee-projekt.org
Die Adivasi
Die 35.000 Adivasi des südindischen Gudalur-Tales standen lange Zeit als UreinwohnerInnen außerhalb der indischen Gesellschaft und hatten keinen gesicherten Zugang zu Bildung, Gesundheit, Land oder Einkommen. Um ihr Schicksal selbst in die Hände zu nehmen, ihren gleichberechtigten Zugang zur indischen Gesellschaft einzufordern und ihre kulturelle Identität zu bewahren, schlossen sich die Adivasi 1987 zusammen: Mit Unterstützung der indischen Nicht-regierungsorganisation ACCORD gründeten Adivasi von fünf Stämmen des Gudalur-Tales die Adivasi-Interessenvertretung AMS (Adivasi Munetra Sangam). Etwa 12.000 Adivasi sind Mitglied von AMS, in 160 Adivasi-Dörfern arbeiten etwa 300 jugendliche Freiwillige von AMS. Mit Hilfe von AMS und ACCORD haben die Adivasi in Gudalur ihr Land heute teilweise zurück gewonnen, verwalten ein eigenes Krankenhaus und eine eigene Schule, führen Bildungs- und Gesundheitsprogramme durch, bauen Häuser im angepassten Baustil und pflanzen Tee auf ihrer eigenen Teeplantage an.
Eine Plantage im Gemeinschaftsbesitz
Mit Hilfe eines Kredites des Charities Advisory Trust in England besitzen die Adivasi (UreinwohnerInnen) des südindischen Gudalur-Tales seit 1998 eine eigene Teeplantage. Auf ihrer Madhuvana-Plantage bauen sie neben Tee auch etwas Kaffee und Pfeffer an. Die Plantage bedeutet einen unschätzbaren Imagegewinn für die von der übrigen Bevölkerung oft verachteten UreinwohnerInnen. Denn Tee ist ein international begehrtes Handelsgut Indiens und der Adivasi-Tee wird wegen seiner Qualität von den regionalen Teefabriken sehr geschätzt. Ein Teil der Plantage ist unberührter Urwald. Hier können die Adivasi ihre auf den Wald bezogenen Traditionen pflegen und Kenntnisse bewahren, welche an anderen Orten schon verloren gegangen sind. Schulklassen führen hier Camps durch. Mindestens 80 Angestellte und zahlreiche SaisonarbeiterInnen erhalten einen Arbeitsplatz und für ihre Plantagen-Arbeit gerechte Löhne. Die Gewinne der Teeplantage fließen in Gemeinschaftseinrichtungen und –projekte der Adivasi wie Krankenhaus und Schule. Ziel ist die langfristige Unabhängigkeit der Adivasi von Spenden.
Die Entwicklungsprojekte
Im Krankenhaus der Adivasi, dem Gudalur Adivasi Hospital, können bis zu 30 Patienten stationär behandelt werden. Darüber hinaus wird eine Gesundheitsversorgung in den Dörfern gewährleistet. In mehreren eigenen Schulen unterrichten Adivasi-LehrerInnen. Sie vermitteln Inhalte der Adivasi-Kultur und unterrichten neben Tamil und Englisch auch in ihren Stammessprachen. Nach dem Schulbesuch können die Adivasi eine Ausbildung als u.a. Krankenschwester, Schreiner, Mechaniker oder Kraftfahrer abschließen. Ein Architekturteam bildete Adivasi in der Herstellung von modernen Baumaterialien und im Bau preisgünstiger und bedarfsgerechter Häuser aus. Dabei werden traditionelle und moderne Bauelemente vereint. Landwirtschaft und Tierhaltung werden für den Eigenbedarf betrieben und weiterentwickelt, wodurch sich die Ernährung der Adivasi deutlich verbesserte. Erzählungen, Tänze und Lieder sowie natur- und heilkundliches Wissen der Adivasi werden gesammelt und dokumentiert. Die Theatergruppe der Adivasi 'Putheri' regt zur Auseinandersetzung mit der eigenen Kultur und aktuellen Problemen an. Unterstützen Sie mit dem Kauf von Adivasi-Tee indische UreinwohnerInnen auf ihrem Weg zur Selbstbestimmung.
(Land: Indien, Projektcode: in0-adivasi)


