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Import und Vertrieb fair gehandelter Produkte

New Ambadi

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EL PUENTE - Kondome aus fair gehandeltem Naturkautschuk

Hergestellt in Deutschland

ISO-zertifiziert

 

Kondome aus Partnerschaftlichem Welthandel?

Aber sicher!

Im südindischen Kerala stellen die Mitarbeiter der Gummiplantage New Ambadi aus Naturkautschuk die Blasen für die verschiedenen Freizeitbälle her, die unser Partner Talon Sports in Pakistan anfertigt. Dies ist jedoch nur eine der Verwendungsmöglichkeiten für hochwertigen Kautschuk. Das deutsche Kleinunternehmen lebenslust hat sich mit der Vermarktung von Kondomen auf Basis fair gehandelten Naturkautschuks einen Namen gemacht. Das Rohmaterial hierfür stammt von denselben Produzenten, die auch die Vorarbeit für Talon Sports leisten. Die Produktion der Kondome erfolgt bei einem renommierten Hersteller im Raum Hannover. Die verschiedenen Variationen der Naturkautschuk-Kondome sind ISO-zertifiziert und entsprechen somit vollständig den Europäischen Qualitätsstandards. Entsprechend der EuroNorm EN ISO4074 unterliegt jedes einzelne Präservativ einer umfassenden Qualitätskontrolle. In origineller Verpackung hat EL PUENTE vier verschiedene „Lümmeltüten“ mit ins Sortiment aufgenommen: regulär (Lovemachine), hauchdünn (Zweisam), gerippt & genoppt (Lustpunkte) sowie eine Probiermischung (Versuchung), die neben den Sorten Zweisam und Lustpunkte auch rote Kondome mit Rosenaroma enthält.

 

Woher kommt der Naturkautschuk?

in8 New AmbadiNach dem Zapfen des Kautschuks, einer milchartigen Flüssigkeit, die allgemein auch als Latex bekannt ist, vom Kautschukbaum (Hevea brasiliensis) gibt es verschiedene Möglichkeiten der Weiterverarbeitung, je nachdem wofür das Endprodukt Gummi schließlich verwendet werden soll. Für die Produktion von Ballblasen, Luftballons und Kondomen wird der Naturkautschuk zentrifugiert. Anschließend geben die Produzenten Ammoniak bei, eine Methode, die den Kautschuk flüssig hält und konserviert. Die weiße Flüssigkeit wird nun in Fässer abgefüllt und für den Export vorbereitet. Die liquide Konsistenz ist für das Tauchverfahren erforderlich, das für die Fertigung der Kondome hier bei uns in Deutschland eingesetzt wird. Kontinuierliche Qualitätskontrollen begleiten den gesamten Herstellungsprozess!

 

Dürfen wir vorstellen?

Unsere Partner im südindischen Kerala sind die Sammler und Weiterverarbeiter des Naturkautschuks, die Mitarbeiter der New Ambadi Gummiplantage.

 

Vasanta

in8 New AmbadiEine der auf der New Ambadi Gummiplantage beschäftigten Latexzapferinnen ist die alleinerziehende Mutter Vasanta Kumari. Als ihr Mann vor 17 Jahren bei einem Unfall ums Leben gekommen ist, hat die Gummiplantage ihr seinen Arbeitsplatz angeboten. Vasanta hat drei Kinder und lebt mit den beiden jüngeren in einem Haus, etwa 5 km von ihrer Arbeitsstätte entfernt. Jeden Morgen fährt Vasanta mit dem Bus zur Plantage. Die Latexzapfer ernten pro Tag etwa zwei Eimer voll „Latexmilch“, die sie abends zur Sammelstelle bringen. Vasanta trägt ihre Eimer mit einer Schulterstange: 45 kg Flüssigkeit werden ca. 18 kg Gummi ergeben. Sie erhält dafür einen festen Basislohn sowie einen Mengenbonus. Einige ihrer Kollegen transportieren die Ernte mit Fahrrädern oder Mopeds und unterstützen Vasanta gelegentlich auf dem Weg zur Sammelstelle.

 

Shymala

in8 New AmbadiZur Gummiplantage gehört eine Fabrik, in der die geerntete „Latexmilch“ weiterverarbeitet wird. Dort arbeitet Shymala. Shymala lebt mit ihrer Enkelin Roopa in den sogenannten Line-Rooms auf der New Ambadi Gummiplantage. Diese Unterkünfte sind sehr begehrt, da sie über einen Stromanschluss sowie eine Wasserzapfstelle und eine Toilette verfügen. Außerdem gehört ein Stück Garten dazu, in dem die Familien für die Eigenversorgung beispielsweise Hühner halten oder Gemüse anbauen können.

 

Shymala ist Sprecherin ihrer Gewerkschaft, nicht nur für die Arbeiter der Plantage, sondern für die Gummiarbeiter im ganzen Bezirk. Sie ist außerdem Mitglied im joint body, dem gemeinsamen Ausschuss von Arbeitgebern und Mitarbeitern. Der joint body trifft sich regelmäßig, alle Beschlüsse werden in einem Protokollbuch festgehalten. Pro Kilogramm Gummi erhalten die Arbeiter einen Fair-Handels-Aufschlag von 0,50 €. Der Ausschuss hat beschlossen, diese Prämie in einem Fonds anzulegen, aus welchem die weiterführende Schulbildung der Kinder der Beschäftigten finanziert werden soll. Obwohl staatliche Schulen in Indien kostenfrei sind, haben nur die Kinder eine Chance auf eine gute Anstellung, die eine Privatschule besuchen konnten.

Shymala hat für ihre Enkelin Roopa große Pläne. Roopa geht in die 9. Klasse der Dorfschule. Shymala hofft, dass ihre Enkelin zu den ersten Nutznießern eines Stipendiums aus dem Fonds gehören könnte. Ein dreijähriger Kurs für die Ausbildung zur Krankenschwester kostet über 4.000 € – ein Betrag, den sie allein mit ihrem Lohn nie aufbringen könnte.

 

 

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(Land: Indien, Projektcode: in8)

 

 

 


 
     
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