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Import und Vertrieb fair gehandelter Produkte

PMA

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Exotic Chips aus Indonesien

id3 ChipsManiok zählt in den tropischen Zonen neben Reis zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln, so auch in Indonesien. Die Maniokpflanze, auch Manioka, Brotwurzel oder Kassave genannt, ist ein Wolfsmilchgewächs des tropischen Regenwaldes. Die bis zu drei Meter hohen Pflanzen haben eine buschige Wuchsform und tragen gelb-grüne Blüten. Geerntet werden die stärkereichen, bis zu 8 cm dicken und 90 cm langen Wurzelknollen. Die verschiedenen Zubereitungsformen der Maniokwurzel ähneln denen der Kartoffel. Entsprechend liegt es natürlich nahe, nicht nur Hauptmahlzeiten aus Maniok zu kreieren, sondern beispielsweise auch Chips!

 

id3 ChipsDie Maniokbauern bilden familiär ausgerichtete, selbstständige Erzeugergemeinschaften, genannt Klompoks, die zwar informell sind, jedoch, wie in Indonesien üblich, eine amtliche Registrierung erhalten. Auf diese Weise sind sie offiziell registriert und erhalten seitens der Regierung Land mit langfristigen Pachtverträgen zur Verfügung gestellt. Jede Erzeugergemeinschaft wählt einen Sprecher, der die Bauern der jeweiligen Gruppe vertritt. Zweimal im Monat versammeln sich die Bauern, um aktuelle Anliegen zu besprechen. Mindestens eines dieser Treffen wird von einem Vertreter des Agrarministeriums begleitet, der den Gruppen mit technischer Beratung zur Seite steht.


id3 ChipsDie Maniokwurzeln für die Exotic Chips von EL PUENTE stammen von zwei Erzeugergemeinschaften mit jeweils 20 Bauernfamilien aus dem westlichen Hochland der Insel Java. Die Anpflanzungen erfolgen im Mischanbau mit Gemüse für den Eigenbedarf auf einer Höhe von 500 bis 1000 m. Nach neun Monaten können die Maniokstauden geerntet werden, und wiegen dann rund 8 bis 10 kg. Für ihre Ernte erhalten die Bauern bei gleicher Qualität bis zu 200% vom Verkaufspreis am lokalen Markt.

 

id3 ChipsIn der dortigen Region Sukabumi in der Nähe der Landeshauptstadt Jakarta ist ebenfalls der Sitz der 2010 entstandenen Weiterverarbeitungsanlage für die Chips. Träger der kleinen Fabrik ist zum einen die Firma Mirasa, die bereits langjährige Erfahrung in der Chipsherstellung im Osten der Insel mitbringt, zum anderen eine neu gegründete Genossenschaft mit dem Namen Mitra Organik, in die neben dem Exporteur PMA und den Fabrikmitarbeitern Mirasas zukünftig auch die Bauern der Erzeugergemeinschaften einbezogen werden. Mit modernisierten, aber immer noch an die traditionelle Art angelehnten Herstellungsverfahren werden die geschnittenen Knollen frittiert. Anschließend gelangen die Chips in eine Schleuder, die für einen schonenden Entzug des übrigen Fettes sorgt. In der kleinen Fabrik beschäftigt Mirasa 12 Mitarbeiter, die nach dem höchsten Mindestlohnstandard des Landes bezahlt werden.

 

Durch das schonende Herstellungsverfahren beinhalten die EL PUENTE Exotic Chips 30% weniger Fett und nur 10% des Gehalts an Acrylamid herkömmlicher Kartoffelchips.

 

id3 ChipsDas Design der Chipstüte wurde von der indonesischen Werbeagentur PT. Alegria Kreativ entworfen. Auch der Druck der Tütenfolie erfolgt vor Ort. Damit ist es uns gelungen, den Mehrwert des Produktes bis hin zu Verpackung im Erzeugerland zu belassen, sowie die Erzeugergemeinschaften und die Endverarbeitung am Standort zu fördern!

 

id3 Chips
 

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(Land: Indonesien, Projektcode: id3)

 

 

 


 
     
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