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5 Gründe, warum “fair” auch klimafreundlich ist

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Ein Beitrag von Anna-Maria Ritgen

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Soll ich lieber ökologische oder faire Produkte kaufen? Vielleicht habt Ihr Euch auch schon mal diese Frage gestellt. Bei fair gehandelten Produkten ist dies jedoch meist nicht ein Entweder-oder. Der Schutz unserer Umwelt und des Klimas ist im Fairen Handel nämlich ein essenzieller Grundsatz. Hier erfahrt Ihr 5 Gründe darüber, wieso.

Klima- und Umweltschutz fest entlang der Lieferkette verankert

Im Fairen Handel ist der Klima- und Umweltschutz seit jeher fest verankert. So ist der 10. Grundsatz der World Fair Trade Organisation (WFTO) allein dem Umweltschutz gewidmet. Und dieser Ansatz wird seit Jahrzehnten im Fairen Handel täglich mit Leben gefüllt. Ob durch den Bio-Anbau oder durch die Nutzung natürlicher Rohstoffe bis hin zu klimafreundlichen Innovationen.

Sorgfältige Handarbeit

Während in industriellen Prozessen oft große Maschinen eingesetzt werden, ist im Fairen Handel die Handarbeit die Norm. Dies gilt sowohl für die Pflege und Weiterverarbeitung von Lebensmitteln wie Kaffee oder Gewürzen als auch für Kunsthandwerksprodukte. Ob Körbe, Keramik oder Räucherstäbchen – durch die Handarbeit entstehen nicht nur besonders hochwertige und individuelle Produkte, sondern vor allem ein lediglich sehr kleiner ökologischer Fußabdruck.

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Hochwertig und langlebig

Wer ein Schnäppchen aus Plastik ersteht, hat meist nur kurze Zeit Freude daran. Anders ist dies bei hochwertigen Produkten aus natürlichen Materialien – wie sie im Fairen Handel zu finden sind. Sie sind langlebiger und robuster. Und sollte dann doch mal etwas kaputt gehen, sind sie meist einfacher wieder in Form zu bringen und zu reparieren, als dies bei den günstigen Schnäppchen der Fall ist

Bio-Anbau und Mischkulturen

Unter schattenspendenden Bananenstauden wachsen die Kaffee-pflanzen unter natürlichen Bedingungen in Mischkulturen. Auf diese Weise können robustere Pflanzen entstehen, die weniger anfällig für Krankheiten sind. Keine großen Maschinen ernten die Kaffeekirschen vom Baum, denn hier ist für sie gar kein Durchkommen. Die Kaffeebäuer*innen mit ihren Maultieren übernehmen die Pflege und den Transport der Kaffeekirschen. Außerdem wird auf umwelt- und klimafeindliche, künstliche Pestizide und Dünger verzichtet. Dünger wird auf natürliche Weise meist aus der sogenannte Pulpe, also dem Fruchtfleisch der Kaffeekirsche hergestellt

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Nachwachsende Rohstoffe

Die Kunsthandwerker*innen und Lebensmittelproduzent*innen im Fairen Handel nutzen vor allem die Rohstoffe, die in ihrer Umgebung wachsen und heimisch sind. So verarbeiten die Korbflechter*innen heimische Pflanzen wie Elefantengras oder Wasserhyzinthe, um daraus von Hand Körbe zu flechten. Oder die Produzent*innen aus Ägypten verarbeiten heimische Datteln zu wunderbar süßen und natürlichen Datteltrüffeln. Kurze Transportwege und nachwachsende, natürliche Rohstoffe machen die fairen Produkte besonders klimaschonend

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