Infos zu Veranstaltungen und Arbeitszeiten wegen des Coronavirus

Anna Wolf

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Das Coronavirus schränkt das Leben in Deutschland und in anderen Nationen stark ein. Und auch in vielen anderen Nationen steht der Alltag still. Wir sind überzeugt, dass auch jedes Unternehmen eine gesellschaftliche Verantwortung hat und danach handeln sollte. So versuchen auch wir das Risiko einer Verbreitung des Coronavirus so gut wie möglich zu minimieren. Darum werden wir ab sofort überwiegend im Home-Office arbeiten. Davon ausgenommen ist unsere Logistik-Abteilung. Sie bearbeitet weiterhin die Bestellungen. Dies selbstverständlich unter strengen Hygienemaßnahmen.

Trotz der Arbeit im Home-Office sind wir immer noch für Euch da. Telefonisch, aber vor allem per Mail, könnt Ihr uns weiterhin erreichen. Ebenso bearbeiten wir Bestellungen. Bei Euren Anliegen möchten wir Euch bitten, den Mailkontakt dem telefonischen vorzuziehen, da dieser unter Umständen eingeschränkt sein kann.

Unseren Workshop- und Austauschtag „Zukunft der Weltläden“ müssen wir leider absagen. Auch andere Veranstaltungen haben wir verschoben, um das Risiko einer Ausbreitung des Virus soweit wie möglich zu minimieren.

 

Weltläden in Zeiten von Corona
Einige Weltläden in Deutschland müssen Ihre Arbeit niederlegen. Dies hat verschiedene Gründe. In erster Linie arbeiten viele ehrenamtliche Mitarbeiter*innen in den Geschäften, die häufig zur gefährdeten Risikogruppe gehören. Viele Läden haben kreative Lösungen. So zum Beispiel der Weltladen in Ahlen. Er musste seine Öffnungszeiten einschränken, hat dafür jedoch einen Lieferservice eingerichtet. Die Produkte können einfach über einen Zettel am Ladengeschäft, online oder per Telefon bestellt werden und werden dann bequem nach Hause geliefert. Auf diese Weise hofft der Weltladen, weiterhin seine treuen Kund*innen versorgen zu können. Denn gerade kleine Läden leiden oft besonders unter der schwierigen Situation. Doch nicht nur die Weltläden in Deutschland stehen vor Herausforderungen, besonders unsere Handelspartner in Afrika, Asien und Lateinamerika sind existentiell gefährdet.

 

Handelspartner in Zeiten von Corona
Das Coronavirus breitet sich in vielen Ländern aus. Dabei haben bei weitem nicht alle Länder ein so gut aufgestelltes Gesundheitssystem wie Deutschland. Darum ist nicht nur die Versorgung der an Corona Erkrankten schnell am Limit. Unsere Handelspartner sind in den meisten Fällen abhängig vom Transport ihrer Produkte, der oft durch Corona eingeschränkt ist. So berichtet uns Basma von Holyland in Palästina, dass die ausverkauften Seifenschalen zwar fertig gestellt sind, aber nicht das Land verlassen können: „Dear El Puente, your order is ready! But there is no shipping. Jerusalem is totally closed”. Durch deutlich weniger Verkäufe der fair gehandelten Produkte in Europa fehlt den Produzent*innen ihr existenzielles Einkommen.

 

Wir hoffen sehr darauf, dass sich die Lage bald entspannt!
Mit besten Wünschen,

Euer El Puente Team

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