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Faire Woche 2020

Faire Woche 2020
Anna-Maria Ritgen

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Was brauchen wir für ein gutes Leben? Was trägt der Faire Handel zum Wandel zu einer nachhaltigen Lebensweise bei? Bei der nächsten Fairen Woche, vom 11. – 25. September, dreht sich unter dem Motto "Fair statt mehr" alles um das 12. UN-Nachhaltigkeitsziel: Nachhaltiger Konsum und Produktion.

Wie so Vieles, ist in diesem Jahr auch die Faire Woche anders. Während wir jedes Jahr eine/n Produzent*in einladen, kann leider kein persönlicher Austausch bei einer Produzent*innen-Rundreise stattfinden. Dafür aber eine digitale Begegnung mit einem Handelspartner.

Digitale Faire Woche: So fern und doch so nah

Auch wenn Corona der persönlichen Rundreise einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, wollen wir sie natürlich auch in diesem Jahr feiern! Und der Austausch soll in diesem Jahr digital stattfinden. Swapan Kumar Das von Prokritee aus Bangladesch kann zwar leider nicht persönlich nach Deutschland kommen, aber auf digitalem Wege freut er sich über einen Kontakt mit den Menschen und Fairhandels-Engagierten in Deutschland und Europa. Gerade nimmt er ein Video auf, indem er über die aktuelle Situation berichtet und Fragen rund um das Motto der Fairen Woche beantwortet. Dass auch über diesen Weg Nähe und Austausch stattfinden kann, hat uns die Corona-Zeit bisher gelehrt.

Fair statt mehr - Nachhaltig produzieren und konsumieren: Das Thema zur Fairen Woche 2020 haben wir in unserer Broschüre zur Fairen Woche aufgearbeitet. Wir zeigen Euch ausgewählte Fairhandels-Partner, die sich besonders der nachhaltigen Produktion verschrieben haben.

Zur Fairen Woche Broschüre

Nachhaltig und Fair: Prokritee aus Bangladesch

Das 12. UN-Nachhaltigkeitsziel „Nachhaltige Produktion und Konsum“ steht in dieser Fairen Woche im Mittelpunkt. Die Fairhandels-Organisation Prokritee aus Bangladesch verkörpert genau diesen Ansatz. Prokritee hat ihren Sitz in der bengalischen Hauptstadt Dhaka. Sie arbeitet vor allem mit Frauen in ländlichen Gegenden Bangladeschs zusammen. Prokritee ist Bengalisch und bedeutet Natur. Die Fairhandels-Organisation steht für Nachhaltigkeit sowie Slow Fashion und Interior. Die traditionell handgefertigten Produkte wie Körbe, Karten oder Taschen werden aus natürlichen und recycelten Materialien hergestellt. So nutzt Prokritee zum Beispiel Jeansverschnitte aus der lokalen Textilindustrie, um daraus in Handarbeit hochwertige Fair Fashion-Taschen zu fertigen. Zur Fairen Woche stellen wir Euch ein tolles Sortiment aus diesen Produkten zusammen.

Was brauchen wir für ein gutes Leben? Was trägt der Faire Handel zum Wandel zu einer nachhaltigen Lebensweise bei? Bei der diesjährigen Fairen Woche dreht sich unter dem Motto "Fair statt mehr" alles um das 12. UN-Nachhaltigkeitsziel: Nachhaltiger Konsum und Produktion.

Nachhaltige Produkte aus Fairem Handel

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