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Fair Trade – Made by Refugees

Fair Trade – Made by Refugees
Anna-Maria Ritgen

Ein Beitrag von Anna-Maria Ritgen

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Fairer Handel unterstützt Geflüchtete: Jedes Stück spiegelt die Geschichte der Menschen wieder.

 

In diesem Stoff steckt die persönliche Handschrift einer jeden Kunsthandwerker*in. Damit sind die Schals Botschafter dieses ganz besonderen Projekts, das großen Wert auf die Arbeit mit natürlichen Rohstoffen legt.

Fair Trade – Made by Refugees
Fair Trade – Made by Refugees
Fair Trade – Made by Refugees

Weltweit sind Menschen auf der Flucht

Ende des letzten Jahres lag die Zahl der Geflüchteten weltweit so hoch wie nie zuvor. Laut der UNO Flüchtlingshilfe waren 2019 79,5 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung und Menschenrechtsverletzungen. Die meisten Geflüchteten kommen aus den Ländern Syrien, Venezuela, Afghanistan, Südsudan und Myanmar. In Deutschland leben dabei 1,1 Millionen Flüchtlinge. Damit zählt die Bundesrepublik im Jahr 2019 zu den fünf größten Aufnahmeländern, hinter der Türkei an erster Stelle mit 3,6 Millionen Geflüchteten im Land sowie hinter Kolumbien, Pakistan und Uganda. Damit leben 85% der Geflüchteten nach wie vor in den Ländern des Globalen Südens.

Projekte mit Geflüchteten: Bieten wichtige Zukunftsperspektiven

Viele der Geflüchteten leben dabei unter äußerst prekären Lebensbedingungen. Ein wichtiger Grund für Fair-Trade-Organisationen sich weltweit für Geflüchtete einzusetzen. Durch die Arbeit in einem Fairhandels-Projekt erhalten die Menschen nicht allein einen Verdienst, sondern auch eine neue Zukunftsperspektive in einem für sie fremden Land.

Hochwertige Textilien von einem Geflüchteten-Projekt aus Ägypten

Nilfurat nennt sich das von Yadawee betreute Projekt. Es vereint geflüchtete sowie ägyptische Frauen, die gemeinsam in Kairo arbeiten und aus natürlichen Materialien Textilien von Hand weben und verarbeiten. Die geflüchteten Frauen stammen aus unterschiedlichen Ländern: Aus Syrien, dem Sudan und Äthiopien. Dabei geht es nicht nur darum, den Frauen ein Einkommen zu ermöglichen. Auch durch die Zusammenarbeit mit ägyptischen Frauen und Männern können sie sich schneller integrieren und haben eine Zukunftsperspektive in dem nordafrikanischen Land. Initiiert wurde das Projekt von MADE 51. Die UNHCR hat dieses Projekt mit dem Ziel ins Leben gerufen, geflüchtete Kunsthandwerker*innen mit sozialen Unternehmen zu vernetzen.

Entdeckt die Schals und Küchentextilien  in unserem Online-Shop. Handgefertigt und aus Bio-Baumwolle oder mit Pflanzenfarben bedruckt.

Zu den Produkten: Made by Refugees

Schals aus Thailand: Hergestellt in Flüchtlingscamps

Die Organisation WEAVE arbeitet an der Grenze von Thailand zu Myanmar. Hier gibt es zahlreiche Flüchtlingscamps, in denen viele Frauen und Kinder bereits seit Jahren leben. Viele von ihnen gehören der ethnischen Minderheit Karen an. Seit der Unabhängigkeit Myanmars sind sie massiven Menschenrechtsverletzungen durch das Militär ausgesetzt. Tausende suchten Schutz in Thailand, wo das Leben im Flüchtlingscamp längst zur Normalität geworden ist. WEAVE möchte den Menschen eine Zukunftsperspektive bieten, vor allem durch Bildung für die Kinder, ein eigenes Einkommen und durch eine dringend nötige Gesundheitsversorgung.

Inspiriert von der Natur

Die Schals werden von Frauen gewebt, die diese Kunst schon von klein auf gelernt haben. Die feinen Muster sind traditionelle Designs der Karen. Mehrere Tage benötigt eine Weberin, um einen Schal fertig zu stellen. Sie werden von Hand gewebt und mit natürlichen Pflanzenfarben gefärbt. In diesem Stoff steckt die persönliche Handschrift einer jeden Kunsthandwerker*in. Damit sind die Schals Botschafter dieses ganz besonderen Projekts, das großen Wert auf die Arbeit mit natürlichen Rohstoffen legt.

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