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Klimaschutz

Gemeinsam mit unseren Handelspartnern möchten wir dazu beitragen, das Klima zu schützen. Dafür unterstützen wir nicht nur unsere Partner im globalen Süden bei Umstellungen auf Bio-Anbau, durch Fairhandels-Prämien oder durch Förderung von Klimaschutzprojekten, sondern achten auch auf unseren eigenen Fußabdruck. Dabei geht es zum einen darum, Emissionen am Standort in Nordstemmen zu vermeiden, zum anderen darum, die unvermeidbaren Emissionen auszugleichen. Schon mit dem Bau unserer neuen Lagerhallen in Nordstemmen im Jahr 2004 war uns der Umweltschutz ein Anliegen. Darum haben wir eine eigene Photovoltaikanlage und eine Regenwasserauffanganlage installiert. Mit der Zeit kommen weitere Maßnahmen dazu.

El Puente steht im täglichen Kontakt zu den Fairhandelspartnern im Globalen Süden. Bereits seit Jahren spüren die Produzent*innen die Folgen der Klimakrise. Veränderte Regen- und Trockenzeiten führen zu Ernteverlusten. Besonders die temperaturempfindliche Kaffeepflanze leidet unter den steigenden Temperaturen. Während die Menschen im Globalen Süden nur einen sehr geringen Teil zur Erderwärmung beitragen, stehen vor allem die Hauptverursacher, die Industrienationen in der Verantwortung etwas gegen die Klimakrise zu unternehmen. Als Unternehmen sehen wir uns in der Verantwortung und arbeitet darum konsequent daran, den eigenen ökologischen Fußabdruck zu verringern.

Klimaneutraler Kaffee

Klimaneutral vom Feld bis in die Tüte

Über 20 verschiedene Fair-Trade-Kaffees aus 15 Ländern sind jetzt klimaneutral: Vom Atitlán-Kaffee aus Guatemala bis zum Yha Hauka-Kaffee aus Papua-Neuguinea. Als eines der ersten Unternehmen seiner Branche kompensieren wir von El Puente unsere Emissionen entlang der gesamten Lieferkette des Kaffees.

KCU Produzentin El Puente Fair Trade Instant Kaffee

Kaffee-Anbau – Klimaschonende Mischkulturen

Der Anbau des fairen Kaffees erfolgt per se klimaschonend. Die große Mehrheit der El Puente Kaffees sind bio-zertifiziert. Die Pflanzen wachsen meist in Mischkulturen. Pflege, Ernte und Weiterverarbeitung erfolgt größtenteils per Hand. Auf umweltschädliche Dünger oder Pflanzenschutzmittel verzichten die Kleinbäuer*innen. Stattdessen nutzen sie beispielsweise die Pulpe, das Fruchtfleisch der Kaffeekirschen, als natürlichen Dünger. Diese Art des Kaffeeanbaus ist nicht nur gut für Klima- und Umwelt, sondern zeigt sich auch in der besonderen Qualität der Kaffeebohnen.

Der Transport – Kaffee auf hoher See

Unser Fair-Trade-Kaffee wird vornehmlich mit Containerschiffen nach Deutschland transportiert. Um hier Emissionen einzusparen, unterstützen wir ein herausragendes Projekt. Der El Puente Kaffee Ahoi aus Nicaragua kommt nahezu klimaneutral per Segelfrachtschiff nach Deutschland. Die verbleibenden Emissionen gleichen wir über zertifizierte Klimaprojekte des Klima-Kollekte aus.

Avontuur Segelfrachtschiff
Niehoff Besuch von Manuel Chavarría Soppexcca Anna und Kyra 5

Die Verarbeitung – Verantwortungsvolle Partner

Bereits seit vielen Jahren arbeiten wir von El Puente mit der Kaffeerösterei Niehoff zusammen, die ihrerseits klimaneutral arbeitet. Auch wir sind durch Einsparungen und Kompensation seit 2018 am Standort im niedersächsischen Nordstemmen klimaneutral. „Der erste Schritt muss stets die konsequente Einsparung von Emissionen sein“, so Martin Moritz, Geschäftsführer der El Puente GmbH. Darum reduziert das Fair-Trade-Unternehmen mit zahlreichen kleinen und großen Maßnahmen den Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases. Erst an zweiter Stelle steht für uns die Kompensation der unvermeidbaren Emissionen.

Klimaschutzprojekte in Tansania und Ruanda

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Unvermeidbare Emissionen kompensieren

Unsere unvermeidbaren Emissionen in den Bereichen Mobilität, Energie, Versand und Papierverbrauch kompensieren wir. Für die von der Klima Kollekte errechneten Emissionen unterstützen wir zwei Projekte. Zum einen das nach Goldstandard zertifizierte Projekt unseres Handelspartners KCU in Tansania. Im Rahmen dieses Projekts werden energieeffiziente Herde aus Ton gegen einen kleinen, symbolischen Beitrag an Mitglieder der Kaffee-Kooperative und ihre Familie ausgegeben. Denn viele Haushalte nutzen offene Kochstellen mit Feuerholz aus den Wäldern Tansanias. Das führt nicht nur zu einer starken Rauchentwicklung im Haus und häufigen Unfällen, sondern verbraucht große Mengen an Feuerholz. Die scheinbar simplen Ton-Herde ändern das.

Durch die energieeffizienten Ton-Herde werden die Risiken minimiert und der Holzverbrauch stark reduziert. Ein solcher Herd spart pro Jahr 5,2 t CO2 ein. Neben dem Projekt in Tansania unterstützen wir auch ein Kompensationsprojekt in der Südprovinz von Ruanda. Auch hier werden Tonöfen hergestellt und verteilt. Das Klimaschutzprojekt richtete sich vorrangig an die ärmsten Haushalte. Unter ihnen sind Frauen und Kinder, die bisher extrem unter der Luftverschmutzung in Innenräumen leiden und viel Zeit und Arbeit aufwenden, um Feuerholz zu sammeln. Zusätzlich konnten Wasserfilter an die Familien ausgegeben werden. So wird im Rahmen des Projektes nicht nur CO2 reduziert, sondern auch der Zugang zu sauberem Trinkwasser garantiert.Beide Projekte werden von unserem Partner, der Klima Kollekte betreut.

Klimaneutrales Unternehmen

CO2-Emissionen vermeiden

Unseren CO2-Ausstoß reduzieren wir stetig so weit wie möglich. Dazu tragen viele kleine und große Maßnahmen bei, wie eine eigene Photovoltaikanlage, eine Regenwasserzisterne und eine Solarthermie-Anlage. Außerdem nutzen wir die Fernwärme einer Biogasanlage aus der Nachbarschaft. So werden Emissionen an unserem Standort Nordstemmen vermieden. Auch im Bereich der Verpackungen handeln wir so nachhaltig wie möglich. So versenden wir komplett plastikfrei. Kartonagen werden geschreddert und wiederverwendet und unsere Füllfolie für die Kartons besteht aus Kartoffelstärke und ist zu 100 % biologisch abbaubar. Mehr zur Nachhaltigkeit bei El Puente.

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Mission Zero: Ein Kaffee auf großer Fahrt

Mit gehissten Segeln für den Klimaschutz

In der Regel ist der Transport fair gehandelter Produkte an große Containerschiffe gebunden. Diese bringen die fairen Waren aus Asien, Afrika oder Latein- und Südamerika in die großen europäischen Häfen wie den Hamburger Hafen. Die Containerschifffahrt ist ein schwieriges Nadelöhr für den Fairen Handel, denn bislang ist es für diesen noch nicht möglich, mit einer Reederei zu verschiffen, die sich auch dazu bekennt, nach den Kriterien des Fairen Handels zu arbeiten. Und nicht nur die Arbeitskriterien sind ein Problem, auch die Umweltbelastung durch die bekanntermaßen schädlichen Containerschiffe.

Im Jahr 2019 konnten wir aber ein symbolträchtiges Zeichen für den nachhaltigen Transport setzen. Denn im Sommer erreichten die ersten Kaffee-Säcke den Hamburger Hafen, die bis nach Deutschland gesegelt sind. Transportiert wurden sie vom deutschen Segelfrachtschiff Avontuur, fast ausschließlich per Windkraft. „Wir haben eine klare  Botschaft“, sagt Initiator und Kapitän Cornelius Bockermann. „Wir weisen auf die Missstände in der Welthandelsflotte hin und zeigen, dass Waren sauber und emissionsfrei über den Seeweg transportiert werden können.“ So ist das Segelschiff auch für uns ein zentrales Symbol für die Mission Zero.

Kaffee Ahoi