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Handelspartner | Bolivien

Im Herzen Südamerikas liegt Bolivien. Von verschiedenen Kulturen besiedelt und im 15.Jhd. Teil des Inka-Reiches, wurde es im 16.Jhd. von den Spaniern erobert. Dabei wurden vor allem die Andenvölker auf brutale Art und Weise in allen Lebensbereichen ihrer Kultur beraubt. Tribute, Zwangsarbeit in den Minen und auf den Haziendas sowie Landenteignungen waren die Ursachen für einen Verarmungsprozess und die Ausrottung eines Teils der ursprünglichen Bevölkerung.

Bolivien41825 erreichte Bolivien unter der Führung Simón Bolívars, nach dem das Land benannt ist, die Unabhängigkeit. Die Kriege und Auseinandersetzungen zum einen mit den Nachbarländern, zum anderen innerhalb der eigenen Bevölkerung, aufgrund von ethnischen und kulturellen Konflikten, setzten sich fort. In den frühen 1980er Jahren entwickelte sich Bolivien schließlich zu einem stabilen Land mit einer gefestigten parlamentarischen Demokratie.

Bolivien2Um der massiven Wirtschaftskrise dieser Zeit entgegenzuwirken, wurden unter anderem staatlichen Unternehmen privatisiert und die bolivianischen Märkte für ausländisches Kapital geöffnet. Diese Maßnahmen führten zwar zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Zahlen, trotzdem ist das dünn besiedelte Land bis heute von großer Armut und Landflucht geprägt. Vielen Menschen fehlt der Zugang zu sanitären Anlagen, eine ausreichende Gesundheitsversorgung oder die Chance auf Bildung.

Bolivien3Die rund 10 Mio. Einwohner verteilen sich auf eine Fläche von 1.098.580 km². Mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist indigener Abstammung. Die restlichen 45% setzen sich aus Weißen und Mestizen zusammen. In Bolivien wird daher nicht nur die Amtssprache Spanisch gesprochen, sondern auch viele indigene Sprachen, die teilweise als Amtssprachen anerkannt sind: Quechua, Aimara, Guaraní sind nur Beispiele für die etwa 35 verschiedenen indigenen Sprachen.
Boliviens Wirtschaft bleibt weiterhin abhängig von Rohstoffexporten - insbesondere Erdgas, Metallen, Mineralien und Exporten landwirtschaftlicher Produkte wie Soja und Zucker. Erst in den 50er Jahren entstand die kommerzielle Kaffeeproduktion, die bis heute andauert. Trotz seines Reichtums an natürlichen Ressourcen gehört Bolivien zu den ärmsten und exportschwächsten Ländern Lateinamerikas.

Anlass zu wiederkehrenden Streitigkeiten und kontroversen Diskussionen bildet der Coca-Anbau, welcher einer der Hauptwirtschaftszweige des Landes ist und von der Bevölkerung der gesamten Andenregion hauptsächlich als Tee (mate de coca) oder zum Kauen (gegen Hunger und Höhe) genutzt wird.
Boliviens Klima ist vielfältig: von Hochgebirgsklima (Anden) über subtropisches Klima, bis tropisches Tieflandklima und Trockenzone.
 

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(Stand: Februar 2013)  

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