Fair Squared GmbH

Für die FAIR SQUARED-Kosmetik werden nur die besten Zutaten genutzt: Limetten aus Brasilien, grüner Tee aus Darjeeling in Indien und Oliven von Kleinbauern aus Palästina. Sorgfältig werden die Aprikosen und Mandeln in Palästina geerntet und die Shea-Nüsse in Ghana gesammelt – alles in Bio-Qualität. Auf synthetische Duft- und Farbstoffe, Erdölchemie oder genmanipulierte Inhaltsstoffe wird hier selbstverständlich verzichtet – ebenso auf Mikroplastik.

Unsere neue Naturkosmetiklinie, hergestellt von FAIR SQUARED, ist eine tolle Alternative zu konventioneller Kosmetik – natürlich aus Fairem Handel. Die zertifizierte Naturkosmetik besteht aus fair gehandelten Inhaltsstoffen und wird in Deutschland in der Eifel verarbeitet. Dabei entstehen Produkte für das tägliche Leben: Duschgel, Shampoo, Flüssigseife und mehr. Langjährige Erfahrung im Fairen Handel und Zusammenarbeit mit Unternehmen aus der Kosmetik- und Arzneimittelproduktion zeichnen FAIR SQUARED aus.

Der Fairhandels-Anteil

FAIR SQUARED hat sich dem Fairen Handel verschrieben. So viele Zutaten wie möglich stammen aus dem Fairen Handel und der Fairhandels-Anteil wird wie gewohnt auf den Produkten angeben. Ein großer Anteil in Kosmetik ist Wasser, das nicht als fair gehandelter Rohstoff gilt. Daher scheint der Fairhandels-Anteil der Feststoffe in absoluten Prozentzahlen gering zu sein. Auch Emulgatoren oder Stabilisatoren gelten nicht als fair gehandelte Rohstoffe und zählen somit nicht zum Anteil der fairen Inhaltsstoffe. Auf den Verpackungen ist stets der Fairhandels-Anteil mit Einrechnung des Wasseranteils im Produkt angegeben. Deswegen erscheint der Anteil zunächst gering. Es stammen jedoch so viele Zutaten wie möglich aus Fairem Handel. Kleinbauern und Produzenten werden dadurch unterstützt. Gerechtere Preise für ihre Arbeit und ein gesichertes Einkommen werden ihnen garantiert.

Unsere Produzenten



Fair Squared - die Produzenten


Shea Butter
Im Norden Ghanas liegt Bolgatanga. Dort leben die Menschen vorwiegend von der Subsistenzwirtschaft. Während der Regenzeit, auf die seit dem Klimawandel jedoch kein Verlass mehr ist, kann alles wachsen. Doch in der Trockenzeit fällt meist kein Tropfen Wasser. Viele Familien verkaufen in dieser Zeit ihr Vieh, um lebensnotwendige Dinge wie Öl, Seife oder Salz kaufen zu können. Die Familien brauchten eine verlässlichere Einnahmequelle. 2006 wurde deshalb eine Kooperative gegründet, die durch das Ernten und Weiterverarbeiten von Shea-Nüssen das Leben der Menschen in der Region nachweislich verbessern konnte. Die Kooperative hat heute über 300 Mitglieder – ausschließlich Frauen. Mit den Fairhandels-Prämien haben die Frauen schon viele Projekte realisiert: kostenlose Schuluniformen für Kinder und eine gesicherte bessere Ernährung. Sie haben große Visionen: Eine Bücherei, eine neue Schule und ein IT-Zentrum sollen noch gegründet werden.
Mandelöl
Eine raue Berglandschaft mit schneebedeckten Gipfeln in der Ferne, eiskalte blau-grüne Seen und weiße, zart-rosé und pinke Blüten an den Bäumen – das ist der Frühling im Hunza Tal im Norden Pakistans. Aprikosen, Mandeln, Äpfel und Kirschen wachsen hier. In diesem Tal hat die „Fair Trade Mountain Fruit Company“ im Jahr 2000 ein Fair Trade Programm gegründet. Die meisten Bewohner im Hunza Tal unterstützen die Wissenschaft, die Kunst und die Ausbildung von Jungen und Mädchen. Deswegen wurden die Fairhandels-Prämien auch für Schulbücher, Stipendien und Spielplätze genutzt. Damit werden die Lebensbedingungen verbessert und auch die Selbstbestimmtheit gestärkt. Die Tatsache, dass in den Verarbeitungszentren der Früchte und Nüsse fast ausschließlich Frauen arbeiten, ist etwas Besonderes und auch dem Fairen Handel zu verdanken. Es ist hier selbstverständlich geworden, dass Frauen arbeiten – auch in Führungspositionen.
Aprikosenkernöl
Das Hunza Tal im Norden Pakistans ist berühmt für seine Früchte und Nüsse. Hier wachsen auch die großen Aprikosenbäume. Seit dem Jahr 2000 trägt der Faire Handel durch die „Fair Trade Mountain Fruit Company“ zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen im Tal bei. Das Leben im Hunza Tal ist hart, bedingt durch die extremen Temperaturen und die Abgeschiedenheit vieler Dörfer. Seitdem im Jahr 2010 ein Abschnitt des Highways 35, der das Tal mit Islamabad im Süden und China im Norden verband, durch einen Erdrutsch verschüttet wurde, mussten viele Bewohner ihre Dörfer verlassen. Es besteht noch immer die Gefahr, dass die Geröllmassen brechen und das Tal überflutet wird. Deswegen ist es so wichtig, dass die Menschen im Tal eine verlässliche Einnahmequelle haben. Mit den Fairhandels-Prämien konnten in den vergangen Jahren viele Projekte realisiert werden: Schulbücher wurden gekauft, Spielplätze eingerichtet, Generatoren für die Stromerzeugung installiert und vieles mehr. In den vier Monaten nach der Ernte werden die Hallen für Workshops und Nähkurse genutzt.
Olivenöl
Nasser Abufarha begann bei einer Tasse fairem Kaffee darüber nachzudenken, wie er Olivenbauern in seinem Heimatland Palästina durch Fairen Handel unterstützen kann. Die Probleme, vor denen die Olivenbauern in Jenin (West Bank) standen, waren offensichtlich: Der lokale Markt war klein, ein Verkauf in Israel schwierig und ein Export für den einzelnen Bauern kompliziert und teuer. Deshalb wurde das Öl zu niedrigen Preisen an Zwischenhändler verkauft. Seitdem Nasser im Jahr 2004 die „Palestinian Fair Trade Association“ und „Canaan Fair Trade“ gegründet hat, hat sich das verändert und das Leben tausender palästinensischer Olivenbauern und ihrer Familien verbessert. Durch den Fairen Handel wurden neue Absatzmärkte gefunden und die Bauern erhalten gerechtere Preise und Fairhandels-Prämien für soziale Projekte. Die hervorragende Qualität liegt vor allem an der sorgfältigen Ernte per Hand.
Limetten
Weit ab von Brasiliens Touristengebieten liegt das Sao Francisco Tal. Von hier stammen die Limetten für die Produkte von FAIR SQUARED. In der kleinen Stadt Casa Nueva, in der fast alle wohnen, die auf den Mango- und Limonenfeldern arbeiten, wohnt auch die Familie Mohanani, deren Sohn und Vater bei Primat Fruit für die Produktion und den Export zuständig sind. Die Menschen im Nordosten Brasiliens leiden unter einer schlechten Gesundheitsversorgung und Schulen im miserablem Zustand. Deshalb werden die Fairhandels-Prämien für Projekte genutzt, die den Bauern nachhaltig nutzen: von Zahnbehandlungen über Elektrifizierung, Dachreparaturen, neue Böden bis hin zu Weiterbildungsmaßnahmen. Um Schüler besser auf Examen für weiterführende Schulen vorzubereiten, gibt es Kurse in Mathematik und Naturwissenschaften. Auch Erwachsene werden im Lesen und Schreiben geschult und können Computerkurse besuchen.
Grüner Tee
Auch wenn Tee aus Darjeeling zu den besten und beliebtesten Tees der Welt zählt und in die ganze Welt exportiert wird, leben die Menschen dort oft in ärmlichen Verhältnissen. Auch die Arbeiter der Teeplantage Chongtong kämpften ums Überleben. Bevor die Ambootia Gruppe im Jahr 2007 die Plantage kaufte, schloss der ehemalige Besitzer der Plantage diese für 12 Monate und verhinderte damit, dass die Arbeiter Geld verdienen konnten. Selbst Gemüse für den Eigenverbrauch durften sie nicht anbauen. Die 56-jährige Bimla Gurang musste zu der Zeit Steine für den Straßenbau schlagen und kam damit nur knapp über die Runden. Heute ist sie wieder Teepflückerin und leitet sogar eine Gruppe. Seitdem die Ambootia Gruppe die Plantage übernommen hat, wird wieder Tee in hervorragender Qualität produziert, Fair Trade-Standards werden eingehalten und das Prinzip der bio-dynamischen Landwirtschaft angewandt. Eine klare Verbesserung.