Unsere Partner berichten

Wie profitieren unsere Partner vom Fairen Handel? Das berichten sie hier:

„Wenn ich mit den Farmergruppen arbeite, habe ich das Gefühl, ein Teil von ihnen zu werden. Mein Traum ist, den Kleinbauern dabei zu helfen, wohlhabend zu werden. Die Farmer in Indonesien arbeiten sehr hart und sie haben es einfach verdient, ein besseres Leben zu haben. Ein Arbeitstag beginnt um 5:00 Uhr morgens und hört um 16:00 oder 17:00 Uhr nachmittags auf. Die indonesischen Farmer arbeiten sehr viel, aber nur wenige Menschen bringen ihnen dafür Wertschätzung entgegen."

Lewi Cuaca

Geschäftsführer von PMA

Indonesien

„Ich bin Krishna Karmakar, 58 Jahre alt. Ich bin sehr schwerhörig, aber mit meinem Hörgerät kann ich noch etwas hören. Ich habe auch eine Beinprothese. Meine Schwester und ich haben bei SILENCE eine Ausbildung gemacht. Ich bin dann hier geblieben und stelle jetzt Modeschmuck her. Ich bin ledig und wohne bei meinen Brüdern. Durch die Arbeit bei SILENCE bin ich in meiner Familie geachtet... Meine Botschaft für die Kunden in Deutschland: Ich bin unverheiratet, aber wenn ich bei SILENCE arbeite, vergesse ich alles. Ich weiß, dass diese Arbeit ohne Eure Unterstützung und Kooperation nicht möglich wäre.“

Krishna Karmaka

Produzentin bei SILENCE

Indien

„Wir haben ganz unten angefangen, ohne jeglichen Marktzugang. Heute sind wir bereits auf vielen verschiedenen Märkten vertreten, sowohl auf dem europäischen als auch auf dem nationalen Markt. Unser Zucker ist ein Bio-Produkt von hoher Qualität. Der Faire Preis hat uns viele Vorteile gebracht. Heute ist es uns möglich, unseren Kindern ein Studium zu finanzieren.“

Victor Hugo Sandoval

Produzent bei Pakta Mintalay

Ecuador

„Normalerweise verbringe ich das Wochenende bei meiner Familie. Aber an Wochentagen bin ich im Development Centre und bekomme vier Mahlzeiten und einen Schlafplatz. Das hilft mir wirklich, viel Geld zu sparen. Für mich bedeutet Fairer Handel, dass ich gute Bestellungen und einen guten Lohn bekomme, so dass ich meine Familie versorgen und glücklich machen kann.“

Sujit Das

Produzent bei EMA

Indien

„Ich bin Tapati Middhya und stelle Modeschmuck her. Ich war erst an der Schule für Gehörlose, und habe dann eine Ausbildung bei SILENCE gemacht, wo ich jetzt immer noch arbeite. Vor kurzem habe ich geheiratet, mein Mann ist ebenfalls taubstumm. Leider hat die Ehe nicht lange gehalten und wir werden uns wohl wieder trennen. Gut dass ich diesen Job habe, er macht mich finanziell unabhängig. Trotz meiner körperlichen und familiären Probleme habe ich doch das Glück, bei SILENCE und in Verbindung mit Euch allen zu sein.“

Tapati Middhya

Produzentin bei SILENCE

Indien

„Wenn man sich mit allen einem zur Verfügung stehenden Mitteln und Ressourcen, mit all seinen Talenten für etwas einsetzt - wenn man bereit ist, hart dafür zu arbeiten und auch bereit ist, Opfer dafür zu bringen, wenn man sich nicht für sein eigenes, sondern für das Wohl der Gemeinschaft einsetzt, dann ist nichts unmöglich.“

Andrés Gonzales

Produzent bei Manduvira

Paraguay

„Wie kann ich für die Bildung meiner Kinder aufkommen, wo ich doch Alleinverdiener bin? Aber ich verstehe, dass Bildung heutzutage sehr wichtig für die Kinder ist, darum schicke ich sie zur Asha-Kiran-Schule, wo Bücher und Schuluniformen gestellt werden und die Ausbildung kostenlos ist. Ich bin sehr dankbar, dass solche Einrichtungen für Leute wie uns in unserer Region arbeiten.“ Das erzählt uns der Vater des kleinen Shariq Nawab. Er ist 5 ½ Jahre alt und geht seit einem Jahr in die Asha-Kiran- Schule. Er kann schon lesen und schreiben. Sein Vater ist Arbeiter und konnte seine Kinder früher nicht zur Schule schicken, weil sein Verdienst nur für das Essen der Familie reicht. Aber dann hat er von dem Schulprojekt von Noah‘s Ark gehört und vor zwei Jahren Kontakt aufgenommen. Seitdem schickt er seine Kinder in diese Schule.

Shariq Nawab

Produzent bei Noah’s Ark

Indien

„Mein ältester Sohn ist Fahrer und mein Mann ist Tagelöhner. Ich bin seit 14 Jahren berufstätig. Zuerst habe ich in Firmen gearbeitet, die nicht zum Fairen Handel gehören. Das Arbeitsklima war dort nicht gut. Jetzt bin ich seit sechs Jahren bei MKS und ich will hier nicht wieder weg. Meine Bitte an die Kunden in Deutschland: „Aro Kaaj“, das bedeutet: mehr Bestellungen, mehr Arbeit, so dass wir mehr verdienen und sogar Überstunden machen können.“

Dipali Roy

Produzentin bei MKS

Indien

„Die Hacke ist sehr praktisch. Außerdem habe ich sie als Gewinn für die Auszeichnung zum Bauer des Jahres 2011 erhalten“.
Das erzählte uns der damals 69-Jährige bei einem Besuch auf seinem Ackerland, wo er hauptsächlich Ingwer und Gelbwurzel anbaut. Der von ihm gewonnene Wettbewerb war von der Fairhandels-Organisation PODIE ausgeschrieben, über der Gunarathna Bandara seine Produkte verkauft. Er ist froh über diese Zusammenarbeit, denn zum einen erhält er so bessere Preise für seine mit Liebe angebauten Lebensmittel und kann zum anderen an Fort- und Weiterbildungskurse teilnehmen.

Gunarathna Bandara

Produzent bei PODIE

Sri Lanka

„Ich bin Jhuma Dolui, 33 Jahre alt, und Mutter einer Tochter. Ich lebe mit meiner Familie in dem Dorf Andharia. Ich war eine Hausfrau und hatte wenig Kontakt nach draußen und kein eigenes Einkommen. Das war eine schlimme Situation. Weil ich keine Ausbildung hatte, habe ich keine Arbeit gefunden. Mein Mann ist Tagelöhner und hat auch keine regelmäßige Arbeit, so dass wir unterhalb der Armutsgrenze lebten. Meine einzige Tochter ist jetzt 10 Jahre alt. Sie ist seit einer Hirnhautentzündung dauerhaft behindert. Ich hatte aber immer den Traum, berufstätig zu sein..."

Jhuma Dolui

Produzentin bei FCO

Indien

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